Wenn die innere Ruhe fehlt

Entspannung und Achtsamkeit bei promenta

Anspannung gehört zum Leben. Sie hilft uns, zu reagieren, zu funktionieren, Entscheidungen zu treffen. Problematisch wird es, wenn sie nicht mehr nachlässt: Wenn Gedanken immer weiterlaufen und selbst Ruhephasen keine Erholung mehr bringen.

Entspannungs- und achtsamkeitsbasierte Verfahren setzen genau hier an. Sie unterstützen dabei, wieder Zugang zu einem Zustand zu finden, in dem Regulation möglich wird.

„Ich kann nicht mehr abschalten…“

Bei vielen psychischen Erkrankungen verändert sich die Fähigkeit zur Selbstregulation.

Innere Anspannung bleibt bestehen, auch ohne äußeren Anlass. Erholung tritt nicht mehr selbstverständlich ein. Gedanken, Körperempfinden und emotionale Reaktionen beeinflussen sich wechselseitig.

Dadurch wird das Erleben noch enger: Die Aufmerksamkeit richtet sich stärker auf Belastung, während Zugang zu Ruhe, Körperempfinden und Ausgleich zunehmend verloren geht.

In der Therapie geht es nicht darum, „abzuschalten“ – Es geht darum, die eigene Wahrnehmung zu erweitern und schrittweise Einfluss auf das innere Erleben zu gewinnen.

Achtsamkeitsbasierte und körperorientierte Entspannungsverfahren sind in ihrer Wirksamkeit gut untersucht. Sie können unter anderem dazu beitragen, die Stressverarbeitung zu stabilisieren, die Emotionsregulation zu verbessern und den Zugang zu körperlicher Entspannung wieder zu ermöglichen.

Therapiemethoden für Entspannung & Achtsamkeit bei promenta

Wir nutzen wissenschaftlich fundierte Verfahren, die individuell auf Ihre Situation abgestimmt werden:

  • Atembasierte Entspannungsübungen
  • Progressive Muskelentspannung (PMR)
  • Autogenes Training (AT)
  • Achtsamkeitstraining (MBSR)
  • Yoga und Qi Gong

Die jeweilige Praxis aus den verschiedenen Übungssystemen wird angeleitet und gemeinsam erprobt. Ziel ist, dass Sie ein differenziertes Gespür dafür entwickeln, was für Sie förderlich ist, sodass Sie die Übungen zunehmend im Alltag nutzen können.

Entspannung ist keine Frage von „können“

Viele Menschen haben das Gefühl, dass sie „nicht abschalten können“. Oder denken: „Meditation funktioniert bei mir nicht.

Diese Erfahrung ist ernst zu nehmen. Denn in einem Zustand anhaltender innerer Anspannung ist es oft zunächst tatsächlich nicht möglich, sich einfach zu entspannen.

Deshalb werden die Verfahren in der Therapie schrittweise aufgebaut und eng begleitet. Dies ist ein Prozess, in dem sich die Fähigkeit zur Selbstregulation langsam wieder entwickeln kann.

Entspannung ist dabei kein Ziel, das erreicht werden muss, sondern eine Fähigkeit, die unter den richtigen Bedingungen wieder zugänglich wird.

Wann sind Entspannung & Achtsamkeit besonders wichtig?

Diese Ansätze und Übungswege sind besonders hilfreich, wenn:

  • Sie dauerhaft unter Anspannung oder innerer Unruhe leiden
  • Ihre Gedanken schwer zur Ruhe kommen
  • Sie schlecht abschalten oder schlafen können
  • Sie sich erschöpft und gleichzeitig innerlich angespannt fühlen

Sie können unter anderem bei Depressionen, Angststörungen, Burnout und psychosomatischen Beschwerden heilsam wirken.

Was Patienten daraus mitnehmen:

Ohne die Entspannungsverfahren, die mir hier mitgegeben wurden, kann ich mir meinen Alltag nicht mehr vorstellen.

Der Tagesablauf hat mir geholfen, wieder eine Balance zwischen Aktivität und Ruhe zu finden.

„Wir nehmen uns Zeit für jedes Gespräch."

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